Versicherungsvergleich - Versicherung vergleichen

Geld sparen durch Versicherung Vergleich

Reiseversicherungen | Einzeln oder im Paket?

Anbieter für Reiseversicherungen gibt es inzwischen recht viele. Vor allem die klassischen, etablierten Reiseversicherer wie die Europäische, die HanseMerkur oder die ELVIA bieten die verschiedensten Einzelversicherungen und Pakete für den optimalen Versicherungsschutz auf Reisen.

Sicherlich nötig ist die eine oder andere Art von Auslandskrankenschutz. Während private Versicherte durch ihre PKV in den meisten Tarifen sowieso weltweit versichert sind im Urlaub, müssen GKV-Versicherte hierzu in der Regel eine Zusatzversicherung abschließen. Diese kann man über eine einzelne, das ganze Jahr geltende Auslandsreisekrankenversicherung sicherstellen, oder aber als Paket-Bestandteil einer Reiseversicherung, die konkret mit einer bestimmten Reise, z.B. einer Kreuzfahrt, zusammen mit der Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen wird.

In solchen Reiseschutz-Versicherungspaketen ist dann meist auch eine mehr oder weniger gute Reisegepäckversicherung enthalten. Diese kommt für die finanziellen Schäden auf, wenn Koffer und Taschen im Urlaub abhanden kommen und von der Fluggesellschaft bzw. dem Veranstalter auch nicht wieder aufgetrieben werden können. Die Reisegepäckversicherung ersetzt zwar nicht den emotionalen Schaden und die Trauer um zum Beispiel das beste Stück von Joker, das man in seiner Hip Hop Klamotten-Kollektion am liebsten hat…, wohl aber gibt es zumindest einen finanziellen Ersatz, mit dem man dann neu auf Shopping-Tour gehen kann.

Am wichtigsten ist und bleibt bei den Reiseversicherungen jedoch die Reiserücktrittsabsicherung. Diese ist es letztlich auch, welche die Reiseversicherung teuer macht. Vergleichen lohnt hier - wie bei allen Versicherungsprodukten.

Beihilfetarife in der PKV

Beamte erhalten in Deutschland von ihrem Dienstherren eine Beilhilfe zu den Krankheitskosten. Diese Beihilfe kann je nach Bundesland zwischen 50-80% der Krankheitskosten betragen und wird nicht nur für den Beamten selbst, sondern auch für dessen Kinder sowie den nicht berufstätigen Ehepartner bezahlt. Die übrigen Kosten jedoch müssen die Beamten selbst tragen.

Um diese Kosten abzusichern, steht den Beamten sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung offen. In der gesetzlichen Krankenversicherung werden Beamte jedoch zum Höchstsatz versichert, die bereits erhaltenen Leistungen des Dienstherren werden hier nicht berücksichtigt. Somit ist der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel viel zu hoch, so dass viele Beamte daher die private Krankenversicherung wählen.

Die private Krankenversicherung bietet für Beamte spezielle Beihilfetarife, mit denen wirklich nur die tatsächlichen Kosten abgedeckt werden können. Die PKV ist für viele Beamte daher meist günstiger, wobei beachtet werden muss, dass die Beiträge im Alter aufgrund der höheren Risiken steigen. Ein Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann jedoch meist nicht mehr möglich.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass die private Krankenversicherung keine Familienversicherung bietet. Minderjährige Kinder sowie nicht berufstätige Ehepartner müssen demnach separat versichert werden, was wiederum Kosten bedeutet. Gerade große Familien oder aber ältere Beamte sind daher mitunter in der gesetzlichen Krankenkasse besser aufgehoben. Ein Vergleich der Tarife zeigt dabei die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Zu den Vorteilen der PKV gehört natürlich, dass die Versicherung nicht auf den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse beschränkt ist und so auch weiterführende Leistungen in Anspruch genommen werden können. So ist es möglich, die eigenen Wünsche der Krankenversicherung anzupassen, auch Zuzahlungen für Medikamente oder aber die Praxisgebühr müssen nicht entrichtet werden.

Die Beihilfetarife der PKV können jedoch nicht nur von bereits verbeamteten Menschen in Anspruch genommen werden, sondern auch von Beamtenanwärtern sowie von Referendaren. Allerdings werden bei diesen Tarifen noch keine Altersrückstellungen gebildet, da bei Beamten auf Zeit oder Beamtenanwärtern noch nicht endgültig feststeht, dass die Übernahme in den Staatsdienst tatsächlich erfolgt.

Sterbegeld Versicherung

Seit die gesetzlichen Krankenversicherungen das Sterbegeld gestrichen haben, sorgen sich viele Menschen um die Begleichung ihrer Beerdigungs-Kosten, die in Deutschland einige tausend Euro betragen können. Diese Not haben die Versicherungsunternehmen erkannt und bieten seit einiger Zeit spezielle Sterbegeld-Versicherungen, die mit Summen von 2.500 – 20.000 Euro abgeschlossen werden können. Sie sind eigentlich klassische Risikolebensversicherungen, die mit Tod der versicherten Person fällig werden. Die Hinterbliebenen der Versicherten können mit dem ausgezahlten Geld dann die Beerdigungskosten tragen und müssen sich nicht mehr um die Begleichung der Kosten kümmern oder gar Sozialhilfe hierfür in Anspruch nehmen.

Die Sterbegeldversicherungen der Unternehmen können schon in jungen Jahren abgeschlossen werden, einige Versicherungsunternehmen bieten diese Versicherung sogar erst ab einem Alter von 45 Jahren an. Ab diesem Alter ist eine klassische Risikolebensversicherung meist nicht mehr möglich, da die Versicherungsunternehmen aufgrund der Risiken des Vertrages keinen Abschluss mehr durchführen.

Die Höhe der Versicherungssumme kann jeder Vertragsinhaber selbst festlegen. Diese Höhe beeinflusst natürlich die Beitragshöhe, denn sie orientiert sich maßgeblich am Alter der versicherten Person sowie an der Versicherungssumme. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass einige Sterbegeld-Versicherungen auf Gesundheitsfragen verzichten, so dass die Versicherung auch von Menschen mit bereits vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen abgeschlossen werden kann.

Um ihr Risiko zu reduzieren, leisten die Unternehmen oft jedoch erst nach Ablauf von drei Versicherungsjahren. Sofern der Versicherte innerhalb dieser ersten drei Jahre verstirbt, zahlt die Versicherung nur den bis dahin vorhandenen Rückkaufswert aus. Dieser kann allerdings deutlich unter den geleisteten Zahlungen liegen, denn die Abschlussgebühren der Versicherung werden auf die ersten fünf Jahre gesplittet. Im Gegensatz hierzu werden Sterbegeld-Versicherungen mit einer Leistung schon nach sechs Monaten angeboten, hierfür sind jedoch Gesundheitsfragen zu beantworten. Diese Versicherungen sind somit nur für wirklich gesunde Menschen zu empfehlen.

Statistiken zeigen, dass die Sterbegeldversicherung vor allem für jüngere Menschen nicht sinnvoll ist, da die Kosten vielfach zu hoch sind. Ein Vergleich der Versicherungen, der von unabhängigen Testgesellschaften vorgenommen ist, kann einen ersten Überblick geben. Auch für viele ältere Menschen ab 65 Jahren ist die Versicherung oft zu teuer. Alternativ können Sparpläne bei Banken oder auch Fondssparpläne abgeschlossen werden, mit deren Guthaben dann die Beerdigungskosten getragen werden können.

Forderungsausfallversicherung

Forderungsausfälle sind gerade im gewerblichen Bereich, insbesondere bei klein- und mittelständischen Unternehmen, oft ein sehr großes Problem. Nicht zuletzt dadurch geraten viele Betriebe in Liquiditätsschwierigkeiten. Gegen dieses Risiko kann sich jeder Unternehmer absichern. Der Abschluss einer Forderungsaufallversicherung ist hier ein probates Mittel. Die Versicherungsprämien werden individuell für jeden Versicherten kalkuliert. Dazu ist im Vorfeld natürlich eine exakte Datenaufnahme erforderlich. Dabei wird unter anderem festgestellt, wie hoch das durchschnittliche Auftragsvolumen ist, wie hoch der Anteil an Aufträgen für die Öffentliche Hand ist und welche Forderungsausfälle der Unternehmer im Vorjahr zu beklagen hatte. Neben der Betriebsgröße, der Zahl der Angestellten und der Art des zu versichernden Betriebes sind dies die Kriterien, die zur Prämienkalkulation der Forderungsausfallversicherung herangezogen werden.

Ist der Versicherungsvertrag geschlossen und eine offene Forderung wird von einem Kunden nicht innerhalb einer bestimmten Frist (normalerweise sind dies 6 Wochen) beglichen, tritt die Forderungsausfallversicherung ein. Die Höhe der Erstattung ist bei den Anbietern auf dem Markt unterschiedlich und liegt zwischen 70 und 90 Prozent der Rechnungssumme. Einige Versicherungsgesellschaften, die Forderungsausfallversicherungen anbieten, arbeiten mit Inkasso-Unternehmen zusammen. Damit hat der Versicherte zusätzlich die Möglichkeit, ältere Forderungen gegen eine geringe Kostenbeteiligung verfolgen, überwachen oder eintreiben zu lassen. Der Abschluss einer Forderungsausfallversicherung sorgt jedenfalls dafür, die finanziellen Risiken einschätzbarer zu gestalten.

Risikoversicherungen

Unter den Begriff der Risikoversicherungen fallen grundsätzlich alle Versicherungen, die Risiken wie den Todesfall, die Berufsunfähigkeit oder den Krankheitsfall abdecken. Sie leisten im jeweiligen Versicherungsfall meist eine vorher vereinbarte Summe, mit der dann die Hinterbliebenen abgesichert oder die finanziellen Folgen des Versicherungsfalls beglichen werden können. Dabei werden Leistungen der Risikoversicherung jedoch nur dann fällig, wenn der Versicherungsfall eintritt. Ist der Versicherte nicht betroffen, werden keine Leistungen bezahlt.

Die wichtigste Risikoversicherung ist nach wie vor die Risikolebensversicherung. Die sichert die Hinterbliebenen im Todesfall ab und überweist den Hinterbliebenen dann die vereinbarte Versicherungssumme. Diese kann frei vereinbart werden, sie sollte jedoch in jedem Fall vorhandene Kredite sowie das Nettoeinkommen von zwei Jahren abdecken. So können laut kredite-infoportal.de die Hinterbliebenen einerseits einen laufenden Kredit zurückführen, zum anderen aber auch die Beerdigungskosten bezahlen und das Leben weiter finanzieren. Zumindest um finanzielle Probleme müssen sich die Hinterbliebenen dann keine Sorgen mehr machen. Um einzig vorhandene Kredite abzusichern, bieten viele Banken eine Restschuldversicherung, die ebenfalls auf Basis der Risikolebensversicherung abgeschlossen wird.

Um die Risikoversicherung mit einem Sparplan zu kombinieren, kann alternativ zur Risikolebensversicherung auch eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen werden, die dann auch die Möglichkeit der Altersvorsorge bietet.

Eine weitere Risikoversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie kann entweder als Einzelvertrag, aber auch als Zusatzversicherung zu einer bestehenden Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen werden. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist schon seit vielen Jahren notwendig, da die gesetzliche Absicherung deutlich reduziert wurde und somit im Fall einer Berufsunfähigkeit finanzielle Probleme drohen können. Die private Versicherung überweist dann jedoch eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente oder auch auf Wunsch eine Einmalzahlung bei Berufsunfähigkeit, um die jeweiligen Kosten tragen zu können. Somit bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung die Möglichkeit, den Verdienstausfall zu kompensieren und das Leben trotz Einschränkungen weiter genießen zu können.

Bei beiden Risikoversicherungen richtet sich die Versicherungsprämie nach dem Risiko, welches die Versicherung mit dem Vertragsabschluss eingeht. So wird zum einen das Alter, aber auch das Geschlecht sowie der Gesundheitszustand berücksichtigt. Um den Gesundheitszustand besser beurteilen zu können, müssen im Versicherungsantrag verschiedene Gesundheitsfragen beantwortet werden. Sofern Vorerkrankungen oder aber Risiken wie Übergewicht oder Bluthochdruck bestehen, wird mitunter ein Risikoaufschlag fällig. Die Höhe dieses Aufschlages wird die Versicherung dann in einem speziellen Angebot angeben.

PKV | Kinder über die private Krankenversicherung medizinisch versorgen

Sind die Eltern in der privaten Krankenversicherung versichert, müssen auch die Kinder in der PKV versichert werden. Schließlich gibt es hier keine kostenfreie Familienversicherung, wie etwa bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Kinder, die in der PKV versichert werden sollen, müssen demnach einen eigenen Beitrag bezahlen, der sich an ihrem Alter, ihrem Geschlecht sowie den eventuell vorhandenen Vorerkrankungen orientiert. Gerade dann, wenn bereits Vorerkrankungen vorhanden sind, können die PKV-Tarife mitunter sehr teuer werden. Ein Vergleich der Tarife zeigt, welches Versicherungsunternehmen aktuell die günstigsten Versicherungen für Kinder bietet.

Sofern das Kind bereits als Säugling privat versichert werden soll ist es sinnvoll, zuerst die Versicherung der Eltern zu wählen. Diese ist verpflichtet, das Neugeborene laut medizin-blog.net ohne Gesundheitsprüfung aufzunehmen. Sie übernimmt dann die Behandlungskosten rückwirkend ab dem Tag der Geburt, in unbegrenzter Höhe. Allerdings darf die Krankenversicherung für das Kind den Leistungsumfang der Krankenversicherung der Eltern nicht übersteigen. Haben also die Eltern lediglich den Basistarif gewählt, ist auch für das Kind nur der Basistarif möglich. Soll eine andere Versicherung gewählt werden, müssen die Eltern mitunter für die Behandlungskosten vom Tag der Geburt bis zum Beginn der Versicherung selbst tragen. Es ist jedoch immer möglich, die Krankenversicherung der Kinder zu wechseln, sofern diese zu teuer werden soll. Schließlich werden bis zum Alter von 14 Jahren keine Altersrückstellungen gebildet, auch werden Jungen und Mädchen mit dem gleichen Tarif bedacht, so dass ke ine geschlechtsspezifischen Tarife vorhanden sind.

Grundsätzlich ist es möglich, die Krankenversicherung für Kinder separat abzuschließen, so dass die Kinder nicht an die Versicherung der Eltern gebunden sind. Bei einem Wechsel ist jedoch zu bedenken, dass Kündigungsfristen zu beachten sind. Diese betragen in der Regel zwei Monate zum Jahresende oder zum Ende des Versicherungsjahres.

Aussteuerversicherung - nicht mehr up to date?

Es war bis vor einigen Jahren die klassische Versicherung für Väter, die eine Tochter haben und die bei ihrer Hochzeit über ein ansprechendes Erspartes verfügen sollte: Die Aussteuerversicherung. Heute führt sie eher ein Schattendasein, wenn sie überhaupt noch von den Versicherern angeboten wird. Denn vom Grundsatz her ist eine Aussteuerversicherung nichts anderes als eine kleine Kapital-Lebensversicherung, die von einem Versicherungsnehmer zugunsten eines Dritten abgeschlossen wurde. Im Unterschied zu Kapitallebensversicherungen, die als Ergänzung zur Altersvorsorge abgeschlossen werden, endet die Aussteuerversicherung spätestens mit Vollendung des 25. Lebensjahres des bzw. der Versicherten. Ist eine Hochzeit vor dem 25. Lebensjahr geplant, wird das Geld zu diesem Zeitpunkt ausgezahlt; in Einzelfällen ist auch eine Auszahlung bei Heiratsbeginn vor dem 18. Lebensjahr denkbar. Verstirbt die versicherte Person vor Ablauf der Versicherung, werden die bisher eingezahlten Beiträge nebst Zinsen ausgezahlt; bei Versterben des Versicherungsnehmers vor Ablauf der Versicherung läuft die Versicherung bis zum Ablauf weiter; jedoch ohne Beitragszahlung. Weil diese Risiken seitens der Versicherungen einkalkuliert werden, kommt bei einer Aussteuerversicherung in der Regel weniger Geld zur Auszahlung als Beiträge eingezahlt wurden.

Wie erwähnt, bieten nur noch wenige Versicherungen eine tatsächliche Aussteuerversicherung in ihrem Programm an. Das hat seinen Grund einerseits sicher in der Unattraktivität des Produktes und andererseits mit den vielfältigen Alternativen, die Eltern oder Großeltern haben, um ihren Nachkommen einen finanziell gut gepolsterten Start ins Leben zu geben. Man denke nur an Tagesgeldkonten oder Ratensparpläne von Banken, wo sich im Laufe der Jahre ein attraktives Guthaben ansammeln kann. Ergänzt durch eine Risikolebensversicherung für den Nachkommen erfolgt auch hier eine gute Absicherung für die ersten Lebensjahre.

Wer aber dennoch die klassische Variante einer Kapital-Lebensversicherung wählt, wird diese eher auf seinen Namen laufen lassen und als begünstigte Person die Nachkommen einsetzen. Die Laufzeit der Versicherung kann in dem Zusammenhang so gewählt werden, dass die Auszahlung des Geldes bei Eintritt der Volljährigkeit erfolgt.

Zürich Versicherung

Das Angebot der deutschen Zürich VersicherungenGruppe umfasst die gesamte Palette der Lebens- und Sachversicherungen, einschließlich privater und betrieblicher Altervorsorge.

Privatkunden können sich bei der Zürich gegen nahezu alle Wechselfälle des Lebens versichern, Krankheit ausgenommen. Neben Sach- und Lebensversicherungen gehören auch Rechtsschutz- und Reiseversicherungen zum Angebot sowie Spezialversicherungen, beispielsweise für Musikinstrumente, Jagd- und Wassersportversicherungen. Für Vermögensaufbau und Altersvorsorge hat die Zürich Versicherung neben der klassischen Kapitallebensversicherung auch Riester- und Rüruprente im Angebot, dazu Bausparen und Investmentfonds. Standardisierte Versicherungen für Kfz, Hausrat und Haftpflicht können auch online abgeschlossen werden.

Firmenkunden können sich mit dem Ambitio-System der Zürich aus rund 300 verschiedenen Versicherungsarten einen Schutz nach Maß schneidern. Weil der Versicherungsbedarf von Branche zu Branche unterschiedlich ist, taugen standardisierte Pakete für diesen Kundenkreis nicht. Mit dem Ambitio-System hat der Kunden für eine Vielzahl von Versicherungen nur einen Vertrag und zahlt auch nur eine Gesamtprämie. Und die ist gegenüber der Summe der Einzelprämien sogar noch um einige Prozent günstiger.

Versicherungen und Service nach Maß bekommen bei der Zürich auch die Großkunden. Hier sind detaillierte Darstellungen fehl am Platz, weil in dieser Zielgruppe jeder Kunden ein ganz eigenes Paket braucht. Die Zürich hat auch hier den Ehrgeiz, umfassenden Schutz und Service aus einer Hand zu bieten.

Auf der Website des Unternehmens www.zurich.de findet man das gesamte Angebot in übersichtlicher Darstellung.

Gebäudeversicherung - was muss man wissen?

Die Gebäudeversicherung bietet eine umfassende Absicherung von Schäden des Gebäudes sowie sonstiger baulicher Grundstücksbestandteile. Die Gebäudeversicherung deckt Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm (ab Windstärke 8) und Hagel eintreten. Aber auch Schädigungen beim Wasseraustritt an Aquarien und Wasserbetten, Überspannungsschäden durch Blitz, Schäden durch Implosionen sowie Aufräumungs- und/oder Abbrucharbeiten werden durch die Gebäudeversicherung abgedeckt. Dazu gehören ebenfalls Einfriedungen, Fahnenmasten und Gartenlaternen. Aber auch Schäden für alle außen angebrachten Sachen wie Markisen, Trennwände oder Satellitenanlagen sind bis zur Versicherungssumme versichert.

Die Gebäudeversicherung umfasst gleichwohl den Ersatz des Mietverlustes privat genutzter Wohnräume (bis 18 Monate). Des Weiteren Schäden durch Anprall oder Absturz von unbemannten Flugkörpern und Teilen seiner Ladung. Bei der Gebäudeversicherung werden im Vertrag Grundfläche des Objekts sowie Bauausführung und –ausstattung erfasst. Wie beispielsweise: Gebäudetyp (zweigeschossig, mit (Teil-) Unterkellerung), Außenwände (Putz, Verkleidung), Innenausstattung (Parkett, Teppichboden), Fenster und Heizungsanlage. Anhand der angegebenen Daten unter Einbeziehung des Gleitenden Neuwertfaktors sowie des Baupreisindexes wird der Versicherungswert ermittelt, um nach Eintreten eines ersatzpflichtigen Schadenfalls Gebäude in gleicher Art und Ausstattung wieder herstellen zu können. Auch Rückreisekosten aus dem Urlaub gehören zum Standardpaket der Gebäudeversicherung. Dieses Standardpaket lässt sich jederzeit individuell erweitern.

Die Dauer des Vertrages wird für den im Versicherungsschein angegebenen Zeitraum abgeschlossen. Dieser verlängert sich bei einer Vertragsdauer von mindestens einem Jahr stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn nicht innerhalb von drei Monaten vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt wird. Führt ein Versicherungsnehmer einen Versicherungsfall vorsätzlich herbei, so fällt die Entschädigungspflicht des Versicherers weg. Dies gilt auch, wenn der Versicherungsnehmer Höhe und Grund der Entschädigung vortäuscht oder vorzutäuschen versucht.

Mofa Versicherung

Wie für jedes andere Kraftfahrzeug auch muss für jedes Mofa, welches in Betrieb genommen wird, eine Versicherung abgeschlossen werden. Die Versicherung gilt hier immer ab dem 01. März eines Jahres und endet am 28. bzw. 29 Februar des Folgejahres. Dann ist ein neuer Abschluss notwendig. Als Nachweis der Versicherung gilt grundsätzlich das Mofa-Kennzeichen, welches am Fahrzeug angebracht werden muss.

Die wichtigste Versicherung für das Mofa ist die Haftpflichtversicherung. Sie schützt den Fahrer vor den Ansprüchen Dritter, wenn beispielsweise ein Unfall geschieht. Ist keine Mofa-Versicherung vorhanden, müsste der Mofa-Fahrer für diese Ansprüche selbst aufkommen. Sind Sachschäden oft noch bezahlbar, können die Kosten von Personenschäden, vor allem wenn diese durch den Unfall dauerhaft geschädigt sind, unbezahlbar werden. Nicht selten entstehen durch Krankenhaus- und Rehakosten sowie durch die Zahlung einer lebenslangen Unfallrente Kosten von einigen Millionen Euro. Wer dann keine Mofa-Versicherung vorweisen kann, ist finanziell ruiniert. Daher schreibt schon der Gesetzgeber die Haftpflichtversicherung für Mofafahrer vor.

Daneben gibt es die Möglichkeit, den Versicherungsschutz durch den Abschluss einer Kaskoversicherung zu erhöhen. Hier ist es möglich, die so genannte Teilkaskoversicherung abzuschließen, die die Kosten von Diebstahl, Glasbruch, Brand und Sturmschäden übernimmt. Je nach Wunsch kann die Teilkaskoversicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden. In der Regel liegt die Selbstbeteiligung bei 150 Euro, bei einigen Versicherungsunternehmen kann aber auch eine Selbstbeteiligung von 300 Euro vereinbart werden. Je höher die Selbstbeteiligung vereinbart wird, desto günstiger sind die Versicherungsprämien.

Beim Abschluss einer Mofa-Versicherung ist es wichtig, die Preise sowie die Leistungen der einzelnen Versicherungen zu vergleichen. Anbieter der Mofa-Versicherung gibt es zahlreich. Für den Vergleich ist insbesondere die Höhe der Schadensabsicherung wichtig. Einige Versicherungsunternehmen sichern Personenschäden nämlich nur bis zu einer Höhe von 2,5 Millionen Euro, andere wiederum decken die Kosten bis zu 100 Millionen Euro. Je höher der Versicherungsschutz, desto besser ist dies für den Versicherungsnehmer.

Zu den Versicherungsunternehmen mit einer Haftpflichtdeckung von 100 Millionen Euro zählen beispielsweise die WGV Versicherung, die HUK sowie die HanseMerkur. Zu beachten ist jedoch, dass sowohl die HUK als auch die HanseMerkur Mofa-Fahrer erst ab 23 Jahren versichern.